Sommerferienworkshops Gemeinde Brackenheim         Bilder 2016

Donnerstag, 28.07.2016  "Traumfänger" - Kurs. Nr. 1

 

Indianische Kunstwerke

Traumfänger, auch "Dreamcatcher" genannt, haben ihren Ursprung in Nordamerika, sind indianische Schutzamulette, die seit jeher von Müttern über den Betten ihrer Kinder aufgehängt wurden. Sie entstammen der Kultur des Indianervolkes "Anishinabe", auch Ojibwe genannt, und wurden später durch Handel oder Heirat von Nachbarstämmen, wie z.B. den Lakota übernommen. Da die Dozentin und Freischaffende Künstlerin Heide Pfannenschwarz im Jahre 1990 bei einer USA-Reise, u. A. selbst in dem Gebiet, der Prärie, bei den Sioux-Indianern war, wollte sie heute dieses faszinierende Thema gerne beim Kreativ-Workshop aufgreifen. Die Kinder- und Jugendliche benutzen Ringe aus Holz, Metall, Draht oder Kunsstoff in unterschiedlichen Größen, die sie mit Wolle oder Stoffbahnen in den Lieblingsfarben umwickeln. Dazu brauchen wir Zeit, Geduld und Fingerspitzengefühl. Je nach Legende, Verwendungszweck und Bedeutung, wurden in den indigenen Traumfängern die unterschiedlichsten Natur-Materialien verarbeitet. Die Lakota Sioux Indianer erzählen, dass einer ihrer Häuptlinge einst einen Berg erklimmte und auf der Spitze dem Geist Iktomi in der Form einer Spinne begegnete. Ursprünglich wurden sie aus mit Salbei bedeckten Weidenzweigen gemacht, das Netz bestand dabei aus Hirschsehnen oder Pflanzenfasern. Jetzt gehts ans Spinnennetz! Das macht erst recht viel Arbeit, sagt die Dozentin, erklärt und demonstriert anhand eines Musters immer wieder die Technik, eine echte Herausforderung, und springt danach von Kind zu Kind um behilflich zu sein. Zuerst muß man überhaupt verstehen, wie die einzelnen Bahnen vom äußeren Rand nach innen geflochten, bzw. geknotet, werden. Immer kleiner und enger werden die Reihen, in der Mitte ist dann Platz für ein Loch, eine schöne Perle. Weitere kleinere Perlen und interessante Federn oder Bänder können unterdessen nach Wunsch ins Netz eingebunden und danach auch am Ring mit Faden, Kordel oder Lederband angebunden werden. Die Spinnennetze würden uns schützen, alle schlechten Träume fangen und nur die guten Träume durchlassen. Wenn die Sonne aufging, lösten sich mit den ersten Strahlen alle gefangenen schlechten Träume auf. Die runde Form der Traumfänger ist ein Symbol für die tägliche Reise der Sonne und des Mondes über den Himmel und den Kreislauf des Lebens. Die acht Stellen, an denen sich das Netz mit der Weide verbindet, stehen für die acht Beine der Spinne. Eine Perle repräsentiert die Spinne, die das Netz gewoben hat. Früher wurden üblicherweise Eulenfedern, die das Weibliche und die Weisheit symbolisierten, und Adlerfedern, die für das Männliche und den Mut standen, verwendet. Da es jetzt verboten ist, Federn von vom Aussterben bedrohten Vogelarten zu besitzen, werden an ihrer Stelle manchmal Halbedelsteine oder Kunstfedern verwendet. Der Tradition nach wird eine Feder in die Mitte der Traumfänger gebunden, die die Luft repräsentiert, ohne die wir nicht leben und atmen können. Wenn sich eine Feder am Traumfänger bewegt, heisst es, dass Träume durchgeflogen sind. Gute Träume werden dann an der Feder lang zum Träumenden nach unten gleiten. Die Arbeit mit und an den Träumfängern macht allen sehr Spaß, fördert die Kreativität, ist sehr entspannend, man kann sich da richtig vertiefen, jedoch enorm zeitaufwändig, jedoch, es lohnt sich, wenn wir die schönen Ergebnisse in unseren Händen halten.

Samstag, 30.07.2016  "Die Kunstbäcker" - Kurs Nr. 10

 

Leckere Muffins und kleine Kuchen herstellen und künstlerisch dekorieren.

Ein besonders heißer Tag mit Temperaturen um die 35 Grad Celsius, haben wir uns ausgesucht! Anstrengend, aber, die Nordheimer Dozentin Heide Pfannenschwarz und Ihre jungen "Kunstbäcker" wollen es trotzdem wissen und die Herausforderung annehmen...... Die Kinder und Jugendliche finden, daß das Künstlerhaus eine angenehme kühlere Umgebung bietet zum Arbeiten, denn die Dozentin hat nachts gut durchgelüftet und so hat man noch einen kühlen Kopf um Schritt für Schritt die tollen Backrezepte in die Tat umzusetzen. Zuerst schauen wir uns erst mal an, was jeder Kunstbäcker so an feinem Lieblingsobst, oder Schoko- bzw. Perlen, oder anderen Deko-Stückchen, usw., mitgebracht hat um diese in den Teig später zu integrieren oder damit zu dekorieren. Die Dozentin und Künstlerin hat jedoch auch so einiges an Obst, wie Heidelbeer und Trauben, Zwetschgen bereitgestellt. Material, wie Nüsse, Mandeln, Buttermilch, saure Sahne, Joghurt, Öl und Sanella,verschiedene Mehle und Eier ergänzen die Auswahl, sodaß wir vielfältige Teige herstellen können. Die verschiedene Rezepte hören sich gut an, jedoch, als langjährige erfahrene Bäckerin hat sie es raus, mischt gerne die Zutaten, kreiert neue Rezepte, manchmal ganz spontan,eben bei allem eine Künstlerin, was sie so zuhause hat, lach! Man kann gerne die Mehlmengen verändern, je nach Anzahl der Eier, die Rezepte verkleinern oder vergrößern, es wird einfach umgerechnet. Die Konsistenz des Teiges, die Temperatur des Ofens, auch die Backzeit, die Größe der Backformen sind ausschlaggebend, so muß man evtl. alles anpassen, es muß einfach nachher stimmen. Am besten macht man bei schwierigen, schweren Teigen, oder relativ großen Kuchen, bevor man sie aus dem Ofen holt, eine Garprobe, und diesen Trick hat sie den Kinder natürlich auch gezeigt! Nachdem wir uns entschieden haben, was wir machen wollen, gehts los mit dem abwiegen der trockenen Zutaten, wie Mehl, Backpulver, Nüsse, Mandeln, Zucker, Vanillezucker usw., kommt alles in kleine Schüsseln. Die Kinder freuen sich, daß sie selbst die Zutaten abwiegen können, auch die Eier einschlagen, ist schon eine gewisse Herausforderung, dass nichts daneben geht. Dann kommen wir zu den flüssigen Zutaten, wie Eier, Öl, oder Fett, Joghurt, Buttermilch u. Saure Sahne. Muffinteige sind empfindlich, wir müssen strikt zuerst die flüssigen Zutaten in der Küchenmaschine verrühren, anschließend nur leicht das Mehl und die anderen Zutaten untermengen, am besten später mit der Hand und einem großen Schneebesen einarbeiten. Geschickt können sie mit den digitalen Waagen jetzt handtieren, dazu wiegen, vorher schnell auf "Tara" stellen, sodaß wir wieder auf 0 die Waage haben, oder vorher die Schüsseln abwiegen, dass wir sehen, was sie leer wiegen. Denn wir wollen ja, für die unterschiedliche Wünsche der Kinder, jeden ihrer eigenen Teige abwiegen, bzw. bereitstellen, sodaß sie ihre Zutaten einarbeiten können. Jetzt gehts los, nicht nur außerhalb ists heiß, jetzt heizen wir den Backofen an! Die verschiedene Teige sind in die tollen Muffins oder kleinen Kuchenformen eingefüllt, evtl. schon dekoriert, können ab in den Ofen, den wir auf 160 Grad Celsius vorgeheizt haben. Ca. 20 - 25 Minuten Garzeit. Wow, wir stehen so nach 10 - 15 Minuten und beobachten, wie toll die Teige schon aufgehen, und herrliche feine Kuchen-Düfte umschwirren uns, ha, so wie manche der Formen, wie Marienkäferle, Bienchen, gleich losfliegen wollen, auch Muffin-Formen und. Herzformen verwenden wir. Nach dem Backen, müssen wir die Kuchen noch zwischen 5 u. 10 Minuten in ihren Formen lassen, dass sie abkühlen und besser sich von der Form lösen. Danach können wir sie noch mit Zuckerguß, bzw. Zitronenguß, Schokoguß bestreichen und mit Puderzucker oder Perlen, usw. dekorieren. Mhmmmm, die sind aber schön geworden und schmecken sooooo lecker, das hat Spaß und Freude gemacht.

Montag, 01.08.2016
"Die Indianer, Geschichten, Mythen und Büffelhäute" Bildzeichen-Zeichensprache lernen"

 

Kurs Nr. 17

 

Kunstwerke und Geschichten rund ums Thema Indianer

Bild- und Zeichensprache erlernen, eine Geschichte erzählen,

und ein der Büffelhaut ähnliches Kunstwerk herstellen!

Es gibt viele Geschichten über das Leben und Sitten der verschiedenen Indianerstämme. Nachdem sich immer mehr Stämme gebildet hatten, entwickelte sich auch die Sprache der Indianer unterschiedlich. Ihre Lebensweise und ihre Sitten wurden von den Landschaften geformt, in der sie lebten. Die Stämme, die in der Prärie lebten, wurden auch als Prärie-Indianer bezeichnet und waren vollständig von den Büffelherden abhängig. Die Prärie-Indianer, folgten den großen Büffelherden und schlugen ihre Tipis in ihren Jagdgründen auf. Die Sioux entwickelten ihre eigene Bild- und Zeichensprache. Die Häuptlinge handelten später nur noch mit Handzeichen Friedensverträge aus und die Jäger teilten sich per Handzeichen mit, wo es Tiere zum Jagen gab. Sie malten wichtige Ereignisse ihres Stammes auf eine Büffelhaut mit ganz einfachen Bildzeichen. Die Geschichten fingen immer in der Mitte der Büffelhaut an und führten in einer Spirale nach außen zum Rand. Beim Kreativ-Workshop der bildenden Künstlerin Heide Pfannenschwarz wurde ein tolles großes büffelhautähnliches Kunstwerk zum Aufhängen von jedem Kind mit Geschichten und den vermittelten Bildzeichen entworfen. Die stolzen Indianerkinder können nun immer wieder ihr erlerntes Wissen und Geschichten an ihre Eltern, Verwandte und Freunde weitererzählen.

Donnerstag, 04.08.2016  "Kunstfiguren und Formenvielfalten der Zentangels" -

Kurs Nr. 26

 

Interessante Kunstwerke in der Zentangel- und Zentakelkunst, bzw. Mandala-Kunst.

2 Tage-Kurs

Dienstag, 09.08.2016 "Kreative Kunsterlebnisse" - Kurs Nr. 35

 

"Sonnenbäume, Tiere und kreative blumige Landschaften"

und

 

Mittwoch, 10.08.2016 "Kreative Kunsterlebnisse" -  Kurs Nr. 35

 

"Farbenfrohe Sonnenbäume und Magische Schmetterlinge"

 

Wow! Es sind fantastische Budda-Sonnenbäume und magische Schmetterlinge dabei entstanden!

Farbenprächtige Sonnenbäume und Schmetterlinge handgemalt, in der Zencolor-Kunst, ein Kunstbereich, wo man sich wirklich entspannen und entfalten kann! Es sind keine Ausmalbücher, wie man sie kaufen kann, wird gestalten unsere Kunst selbst. Immer wieder bietet die Dozentin und freischaffende Künstlerin Heide Pfannenschwarz außergewöhnliche und jährlich neue Kreativ-Workshops für Kinder- und Jugendliche, und natürlich auch für Erwachsene, an. Beim Brackenheimer Ferienprogramm sind dieses Jahr wieder sehr interessante und zugleich anspruchsvolle Kunstwerke entstanden. Meditierende Buddhas, beeindruckende Ornamente, Sonnenbäume mit Mandala-Charakter in einer grandiosen Farbenpracht, riesige Schmetterlinge und wunderschöne Blumenlandschaften betören durch ihre Einzigartigkeit. Die Dozentin erklärte die Grundregeln, die für diese Kunstarten wichtig sind und führte die jungen Künstler Schritt für Schritt an Ihre einzigartigen Kunstwerke heran, die schon alleine, wenn sie im Schwarz-Weiß-Charakter gemalt werden, eine starke Aussagekraft und Note vermitteln, einfach unsagbar toll wirken. Es machte richtig Spaß, sie malten mit speziellen Fineliner-Stiften und Papieren, ebenso mit Acrylfarben bis zur Vollendung ihrer Kunstwerke, die sie mit Recht ein wenig stolz ihren Eltern präsentierten.

Dienstag, 16. August 2016  "Kunst und Musik"   Kurs Nr. 42

 

Mit Stimmbildungs- und Lockerungsübungen, Atemtechnik und kleinen Gesangsstücken, lernen wir mit unserer einzigartigen Stimme umzugehen, die richtigen Töne zu finden und sie gekonnt zu schulen. Eine Chakra-Vokal-Klang-Übung ergänzen die Übungen.

Chakras und Vokale

Die Grundform des Gesangs in Verbindung mit den Chakras ist das Tönen von Vokalen bzw. Selbstlauten aus den Chakras heraus (U, o , O, A, E, I und M).

 

Kleine, wunderbare und farbenfrohe unikate Kunstwerke in der Acryl-Misch- und Spachteltechnik auf Styropor, Glasuntersetzer und Glasmarkierer aus unterschiedlichen Materialien und Accessoires runden unser Programm ab.

Freitag, 19. August  " MIXED-MEDIA KUNST" - Kurs Nr. 44

 

Es darf nach Herzenswunsch gemixt werden.....

auf Leinwand, Papier, Farben, Stoff, versch. Material wie Steine, Perlen, Sand, usw.

Du kannst ein Bild einbauen, Accessoires die Dir am Herzen liegen, usw., mit Stempeln und Schablonen interessante Highlights erschaffen, Schicht für Schicht entsteht ein tolles Bild. Und die grandosen Ergebnisse könnt Ihr hier bewundern >

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